Mit leichten Taschen durch den Alltag

Wir Menschen tragen jede Menge Ballst mit uns herum. Unser Kopf ist voller Sorgen und Aufgaben. Daher ist es so wichtig, dass wir unseren Kopf frei bekommen. Die Sachen aus unserem Kopf herausbekommen, indem wir sie niederschreiben.
Regelmäßiges Journaling und ein gutes System zur Verwaltung unserer Aufgaben helfen uns dabei. So können wir uns besser konzentrieren und kreativer sein.

Doch wir tragen nicht nur mentalen Ballast alltäglich mit uns herum. In Beuteln, Taschen oder Säcken schleppen wir oft Unmengen an Dingen durch unseren Alltag. Bei manch einer Handtasche könnte man den Eindruck bekommen, dass man damit ein Nashorn erschlagen könne.

Ich verstehe schon. Wir wollen vorbereitet sein. Es könnte ja sein, dass wir in einem Fahrstuhl stecken bleiben und dort eine Woche überleben müssen. Oder wir erleben eine Alieninvasion und müssen uns im Büro barrikadieren. Oder worauf möchtest du so vorbereitet sein?

All diese Sachen können schnell einen Ballast darstellen. Sie machen unser Leben schwerer. Wir sollten versuchen, unseren Kopf freizubekommen. Genauso sollten wir auch versuchen, leichter durchs Leben zu gehen. Weniger Dinge mit unser herumzuschleppen, die wir gar nicht brauchen.

Was schleppen wir alles alltäglich mit uns herum? Das unterscheidet sich natürlich stark von Person zu Person. Doch lass uns mal einige typische Dinge anschauen:

  • Smartphone und Kopfhörer
  • Portemonnaie mit Kleingeld, vielen Karten, Belegen, Stempelkarten usw.
  • Schlüssel
  • Uhr
  • Kaffeebecher
  • Laptop mit Ladekabel und Zubehör
  • Körperpflegeprodukte wie Handcreme
  • Kosmetik
  • Hygieneartikel
  • Dokumententasche
  • Bücher
  • Notizbücher und Terminplaner
  • Stifte
  • Mittagessen und Snacks
  • Taschentücher
  • Regenschirm
  • Mütze und Handschuhe (je nach Wetter)
  • Irgendwelche Dinge, die wir in unseren Taschen vergessen haben
  • Rucksack oder Handtasche
  • Sonstige Dinge, die wir mitnehmen

Es kommt schnell eine lange Liste zusammen. Du kannst ja einfach mal schauen, was du alles mit dir herumschleppst. Mir geht es an dieser Stelle nicht darum, dass du unbedingt nur noch ganz wenig mitnehmen sollst. Lieber einen eigenen Kaffeebecher mitnehmen, als sich ständig einen Einwegbecher für den Coffee-to-go zu nutzen. Lieber ein vernünftiges Mittagessen mitnehmen, als etwas Ungesundes unterwegs zu essen. Lieber einige Vorräte Zuhause haben, als nichts Essbares zu haben.

Es geht mir darum, dass wir uns einfach bewusst damit auseinandersetzen. Unsere Taschen nicht einfach wahllos vollstopfen, sondern überlegen, was wir alles brauchen. Wenn wir leichter durch unseren Alltag gehen, können wir Stress reduzieren. Es ist ein Punkt von vielen, der alles ein wenig einfacher macht. So manches Portemonnaie ist vollgestopft bis es kaum noch zugeht. Irgendwelche Belege, Notizen, Stempelkarten, jede Menge Kleingeld und vieles weitere. Das meiste davon brauchen wir im Alltag nicht. Vieles wahrscheinlich niemals. Fang doch einfach mal bei deinem Portemonnaie an und schau, was du aussortieren kannst. Brauchst du alle Karten, die du mit dir rumschleppst? Brauchst du so viel Kleingeld? Was kann alles Zuhause bleiben? Als nächstes kannst du deinen gesamten Rucksack oder deine Handtasche unter die Lupe nehmen.

Teste die Dinge in deinem Leben. Frage dich, ob du die Dinge wirklich brauchst. Schaue, ob du die einzelnen Items im Alltag wirklich nutzt. Wenn du etwas ein paar Tage hintereinander nicht nutzt, überlege, ob du es nicht einfach Zuhause lässt. Du musst nicht immer für alles vorbereitet sein. Vieles kannst du einfach Zuhause griffbereit halten und mitnehmen, wenn du weißt, dass du es brauchst.

Es hat etwas sehr friedliches, so leicht durch die Welt zu gehen. Weniger Ballast, der dich aufhält und ablenkt. So kannst du dich mehr auf deine Umgebung und deine Mitmenschen fokussieren. So schaffst du mehr Platz für Freude und Leichtigkeit.

>